12. bis 14. Jahrhundert

1100 Erste urkundliche Erwähnung von Hiltensweiler als "Hiltenswilare".
1108 Es gibt eine "Seegfrörne". Dies ist das 6. urkundlich erwähnte Zugefrieren des Bodensees. Zum ersten Mal wird dieses Ereignis 875 erwähnt.
1112 Das Kloster Schaffhausen erhält von Luitprand von Rudenweiler ("Rodinwilare")den Besitz in Dentenweiler ("Tentinwilare").
1122 Arnold von Hiltensweiler und seine Frau Junzela stiften dem Benekdiktiner-Kloster Schaffhausen ihre Besitzungen (u.a. Hiltensweiler mit Kirche und Langnau). Die Kirche in Hiltensweiler war dem Hl. Arnold, dem Namensheiligen des Ritter Arnold, geweiht. Die zum Kloster Schaffhausen zugehörige Zelle befand sich vor dem Bau des Klosters in Hiltensweiler.
1122 Auch Bleichnau als "Bleichun", Degersee als "Tegersee" (= Starker See), Echetweiler als "Erchenarteswilare", Muttelsee (abgeleitet von "Kuno von Motolfsee") und Unterlangnau als "Langenowa inferior" werden erstmalig erwähnt. Das Kloster führt die Besitzung Echetsweiler auch unter der Bezeichnung "im Burgstall".
1122 Dentenweiler wird vom Kloster Schaffhausen an das Kloster Langnau abgegeben.
1150 Erste Erwähnung des Hopfenanbaus ("Humulus lupulus") im Raum Tettnang.
1179 Ein päpstlicher Schutzbrief bestätigt dem Abt von Schaffhausen das Recht über die Besitztümer.
1179 1242 Bau des Klosters in Oberlangnau.
1217 + 27 Es gibt binnen 10 Jahren zwei "Seegfrörne" (Bodensee zugefroren).
1270 Kauf der Vogtei Langnau durch Bischof Eberhard II von Kostanz für 40 Mark Silber.
1277 Es gibt wieder eine "Seegfrörne" (Bodensee zugefroren).
1284 Das Kloster Langnau verkauft einen Hof in Krumbach.
1298 Nachträgliche Bestätigung des Kaufs von Bischof Eberhard II. durch König Albrecht.
1301 Verpfändung von Langnau an Konrad Fürst von Konzenberg.
1309 Vermutlich Kaufjahr der Vogtei Langnau durch die Grafen von Monfort.
1323 + 25 Es gibt in den Jahren 1323 + 25 kurz hintereinander eine "Seegfrörne" (Bodensee zugefroren).
1325 Eberhard Vogt von Summerau verkauft u.a. Degersee (Ort + See) sowie den Hof Wettis an den Ritter Hermann Werner von Vorderreitnau.
1348 Die erste Pest-Welle sucht die Gegend heim. Große Teile der Bevölkerung fallen Ihr zum Opfer.
1354 Erste urkundliche Erwähnung, dass Langnau im Besitz der Monfort ist.
1357 Kunz der Vogt von Summerau verpfändet Wielandsweiler inkl. aller Einwohner an Wilhelm von rassberg.
1360 Erste urkundliche Erwähnung von Rattenweiler (abgeleitet vom Namen "Rato") im Zusammenhang mit Streitigkeiten über die Güter zwischen Adelheit von Tannenfels und den Grafen Wilhelm und Heinrich von Monfort.
1366 Graf Heinrich von Monfort gibt seinen Zins an Rudenweiler an das Kloster Argenhardt ab.
1378, 79 und 83 Es gibt kurz hintereinander drei "Seegfrörne" (Bodensee zugefroren).
1379 Kloster Langnau erwirbt von Burkhard von Reitnau Degersee (Ort + See).
1386 Busenhaus wird als "Busenhus" erstmals urkundlich erwähnt.
1387 Das Gut Rattenweiler wird an Hans Schwarz (Lindauer Bürger) verkauft. Neben Häusern sind auch Weingärten, der Burgstall und die "Mühlstatt zu Rosental" enthalten.
1388 Konrad Bock, Propst des Klosters, muss wegen erheblicher Schuldenanhäufung seinen Posten räumen. Wegen der drohenden Schließung trat das Kloster Schaffhausen all" seine Rechte am Kloster sowie weiterer Besitztümer (u.a. de Pfarrkirche in Hiltensweiler) an die Grafen Monfort ab.
1389 Erste urkundliche Erwähnung von Oberwolfertsweiler als "Wolfratswiler", Saßenweiler als "Sachsenwiler" und Wolfratz.
1393 Kloster Langnau besitzt in Muttelsee 5 Güter samt See. Bis in die jüngere Vergangenheit gab es eine Familie mit dem Namen Muttelsee.
  In Unterlangnau wird ein "Maierhof" und 4 Güter erwähnt.
1398 Erste urkundliche Erwähnung von Götzenweiler als "Gezenwilar".


Geschichte
15. bis 16. Jahrhundert

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